Das Vermächtnis Bruno Grönings

oder

das Mysterium der Heilung

 

von Nadia Salah

 

So klein und unscheinbar dieser einfache Mann aus dem Volke auch war, der 1906 in Danzig als Sohn eines Maurers geboren wurde, so klar war seine Berufung, der er bis zu seinem Tod 1959 in Paris unbeirrbar folgte.  

Das öffentliche Wirken Bruno Grönings nahm 1949 in Herford seinen Anfang: durch die Heilung des Sohnes der Familie Hülsmann von fatalem Muskelschwund erlangte er überregionale Bekanntheit und unablässig strömten von Stunde an Hilfesuchende zu ihm, die zum Teil von der Schulmedizin aufgegeben waren. Die Medien begleiteten – zunächst positiv berichtend – sein Wirken. Später - oft kritisch – bescherten ihm  manche Journalisten in den fünfziger Jahren eine eher zweifelhafte Berühmtheit. Nicht wenige von ihnen, die so vernichtend über ihn zu Gericht saßen, hatten sich in ihren Recherchen nie die Mühe gemacht, dem Phänomen wirklich auf den Grund zu gehen. Obwohl Bruno Gröning von Anfang an auf die sorgfältige Dokumentation der Heilerfolge  allergrößten Wert legte, verfolgte auch die Ärzteschaft sein Tun argwöhnisch – teilweise geradezu feindselig. Auch staatliche Behörden belegten diesen einfachen Mann mit Heilverboten. Staatsanwälte konstruierten Anklagen wegen des angeblichen Verstoßes gegen das Heilpraktikergesetz, obgleich Bruno Gröning weder jemals Patienten hatte noch Menschen im herkömmlichen Sinne behandelte, sondern in tiefer Demut ausschließlich davon sprach, dass Gott der alleinige, der einzige Heiler sei. 

In seinen Glaubensvorträgen rief er die Menschen auf zur großen Umkehr, indem er darlegte, dass Gedanken geistige Kräfte seien.  Gewohnheitsmäßiges positives oder negatives Denken wird Bruno Gröning zufolge seine ganz eigene Wirkung auf den Körper haben: eine aufbauende, die die göttliche Ordnung und damit die Gesundheit im Organismus aufrecht erhält oder eine destruktive, die Chaos und Krankheit heraufbeschwört. Zehntausende, die seiner Lehre folgten, erfuhren die vollkommene Gesundung – auch von Gebrechen, die im schulmedizinischen Sinne als unheilbar gelten, was vielfache Berichte von Zeitzeugen belegen. 

Diesem geistigen Erbe fühlt sich der Bruno Gröning-Freundeskreis verpflichtet, der im Jahre 2009 sein dreißigjähriges Bestehen begeht. In diesem Kreis der Freunde Bruno Grönings wird dessen Lehre bewahrt, vermittelt und in die Tat umgesetzt, was nicht immer einfach ist, denn positives Denken will geübt sein. 

Heilungen, die sich durch die Befolgung der einfachen Grundsätze ereignen, die Bruno Gröning den Menschen an die Hand gab, werden in der Medizinisch-Wissenschaftlichen Fachgruppe von Heilberuflern, zumeist Schulmedizinern, Heilpraktikern und Psychologen, evaluiert, d.h. der Fallverlauf wird detailliert beurteilt und die Wahrscheinlichkeit des am Körper Geschehenen geprüft. In klaren Worten: die Fallverläufe sind in der Regel untypisch, d.h. das Krankheitsgeschehen nimmt eine überraschende Wendung zum Guten, die anhand von schulmedizinischen Kriterien nicht nachvollzogen werden kann, aber in ursächlicher Beziehung zur geistigen Umkehr zu stehen scheint. Bruno Gröning selber bemerkte hierzu: „Es gibt vieles, was nicht erklärt, aber nichts, was nicht geschehen kann.“ Auch die Dokumentation dieser weltweiten Heilerfolge hat sich die Medizinisch-Wissenschaftliche Fachgruppe zur Aufgabe gemacht. Folgender Bericht stammt aus dem Archiv, in dem die Dokumentationen gesammelt werden und das mittlerweile tausende solcher Fälle umfasst, die über ein Spektrum von akuten Infekten, über hartnäckige chronische Krankheitsbilder und Beschwerden bis hin zu Depressionen und Suchtkrankheiten reichen.

Die geschulten Mediziner entdecken bei der Untersuchung dieser untypischen Fallverläufe immer wieder die einfache Wahrheit, dass sich Heilung nicht um naturwissenschaftliche Gesetzmäßigkeiten oder Diagnosen anhand von schulmedizinischen Kriterien oder um düstere Prognosen kümmert, sondern ein Mysterium ist und bleibt, eine unfassbare Gnade, die – um mit den Worten Bruno Grönings zu schließen - der Mensch nur erlangen, aber nicht verlangen kann. Heilung ist und    bleibt ein Gnadenakt, ein Geschenk Gottes an die Menschen.

 

 

„Das Phänomen Bruno Gröning- Auf den Spuren des 'Wunderheilers' “ DOKUMENTARFILM

zeichnet die dramatischen Ereignisse jener Zeit objektiv nach: original Film- und Tondokumente, Archivmaterial, über 50 Zeitzeugeninterviews, dazu aufwändige Spielfilmszenen. Das alles macht den Film zu einem zutiefst beeindruckenden Erlebnis. Doch dieser Film ist mehr als ein dokumentarischer Blick zurück. Viele Zuschauer berichten, wie sie beim Anschauen des Films plötzlich eine Kraft, ein Kribbeln, ein Strömen am Körper wahrgenommen haben. Bruno Gröning bezeichnete diese Kraft als „Heilstrom“. 

Der Bruno Gröning-Dokumentarfilm „Das Phänomen Bruno Gröning – auf den Spuren des 'Wunderheilers' “ wird im Jubiläumsjahr 2009 durchgängig in Berlin gezeigt, um das Wirken Bruno Grönings zu ehren.   

Termine: 

08.02.2009 – 01.03.2009 – 22.03.2009 – 12.04.2009 – 03.05.2009 – 24.05.2009 – 14.06.2009 - jeweils: 11.00 Uhr – 17.30 Uhr

 

Ort: 

Bruno-Gröning-Zentrum, Wernigeroder Str. 24, 10589 Berlin

 

Reservierung unter: 030 / 236 21 687  

Eintritt frei. Um eine Spende wird gebeten. 

Weitere Informationen unter: www.bruno-groening-film.org